Eine schwierige Stelle für Auferstehungsleugner Kurz mal kontrovers nachgedacht

Kurz kontrovers nachgedacht:

Eine schnell rausgehauene Bemerkung der atheistischen X-Seite „Maximum Atheist“, ein Text von Paulus und eine interessante Reaktion der christlichen Facebook-Seite „Biblical Creation“

„Denn ich habe euch zuallererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften, und dass er dem Kephas erschienen ist, danach den Zwölfen. Danach ist er mehr als 500 Brüdern auf einmal erschienen, von denen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind. Danach erschien er dem Jakobus, hierauf sämtlichen Aposteln. Zuletzt aber von allen erschien er auch mir, der ich gleichsam eine unzeitige Geburt bin.“

1. Korinther 15:3-8 SCH2000 https://bible.com/bible/157/1co.15.3-8.SCH2000

Nun könntest du sagen: „Naja, was macht das schon. Da schreibt ein Typ vor 2000 Jahren, dass Jesus auferstanden ist und dass er von mehr als 500 Leuten gesehen wurde. Na und. Das könnte ich heute auch behaupten.“

Nein, könntest Du nicht.

Wenn Paulus sich das damals nur ausgedacht hätte, wäre er im Gegensatz zu dir heute ein unkalkulierbar hohes Risiko eingegangen.

Schau mal, was die Facebook-Seite „Biblical Creation“ darüber schreibt:

Die Aussage „Ein Typ hat geschrieben, dass 500 Menschen Jesus gesehen haben“ verkennt die historische Behauptung völlig.

Paulus hat kein Gerücht verbreitet.

Er hat eine öffentliche Herausforderung ausgesprochen.

Paulus schrieb in 1. Korinther 15,6, dass Jesus mehr als fünfhundert Augenzeugen erschienen sei, und fügte dann das entscheidende Detail hinzu, das moderne Skeptiker ignorieren:

„Die meisten von ihnen leben noch.“

In der Antike war das gleichbedeutend mit der Aussage:

„Geht und überprüft das. Diese Menschen existieren. Sie können bestätigen, was ich sage.“

So etwas schreibt man nicht einem feindseligen Publikum, es sei denn, man ist sich absolut sicher, dass diese Augenzeugen real sind. Korinth war voller Skeptiker, Griechen, Heiden und Menschen, die das Christentum offen verspotteten. Hätte Paulus gelogen, hätten sie diese Behauptung sofort zunichte gemacht, indem sie Namen verlangten oder auf eine Leiche verwiesen hätten. Doch niemand tat dies. Die Bewegung erlebte einen explosionsartigen Aufschwung, weil die Behauptung einer genauen Prüfung standhielt.

Antike Historiker akzeptieren weitaus weniger Beweise für Ereignisse, die niemand in Frage stellt. Eine schriftliche Quelle, die über eine öffentliche Behauptung berichtet, ist gängige historische Praxis. Paulus’ Aussage ist keine einsame Stimme, die ein Märchen erzählt. Es ist ein dokumentierter Appell an Hunderte von lebenden Menschen zu Lebzeiten der Augenzeugen und der Feinde der Bewegung.

Und hier ist der Punkt, der den Einwand der Atheisten noch weiter ins Wanken bringt:

Paulus wurde hingerichtet, weil er die Auferstehung verkündete.

Nicht wegen politischer Aktivitäten. Nicht wegen Diebstahls. Nicht wegen Rebellion. Sondern weil er verkündete, dass er dem auferstandenen Christus begegnet war.

Lügner gehen nicht freiwillig in den Tod, um eine Lüge zu verteidigen.

Menschen ertragen keine Schläge, kein Gefängnis, keine Folter und keine Hinrichtung für etwas, von dem sie wissen, dass sie es erfunden haben.

Und Paulus war in der perfekten Position, um zu wissen, ob die Auferstehung wahr war. Er traf die Apostel, befragte Augenzeugen, verbrachte Zeit mit Petrus und Jakobus und baute sein Leben auf dem auf, was er aus erster Hand wusste.

Die Vorstellung, dass „ein Typ geschrieben hat, dass 500 Menschen Jesus gesehen haben“, ist also keine einfache Skepsis.

Es ist selektiver Unglaube, der sich allein gegen das Christentum richtet. Würden sie ihren Maßstab einheitlich anwenden, würden sie jedes Ereignis der antiken Geschichte ablehnen.

Die Auferstehung steht auf einer solideren historischen Grundlage als alles, worauf Skeptiker ihre Weltanschauung stützen. Ihr Problem sind nicht die Beweise. Ihr Problem ist, dass sie die Schlussfolgerung ablehnen, auf die die Beweise hindeuten.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

(Der Impuls enthält u.U. Links zum weitergehenden Verständnis)

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