Eine ehrliche Frage an Muslime Gedanken von Christian Kellner
Anlässlich des gerade stattfindenden Ramadans eine Frage:
Gestellt von Christian Kellner auf seiner Facebook-Seite am 20. Februar 2026 um 13:08 Uhr.
Kurz nachgedacht
(Der Impuls enthält ggf. Links zum weitergehenden Verständnis)
„Eine ehrliche Frage an Muslime – und sie ist nicht respektlos, sondern ernst gemeint:
Wie verteidigst du Mohammed, nachdem du deine eigenen Quellen wirklich gelesen hast?
Es geht dabei nicht um westliche Meinungen oder polemische Darstellungen, sondern um den Koran, die Hadithe und die islamische Geschichtsschreibung selbst. Wer sich mit diesen Quellen beschäftigt, stellt fest, dass Mohammed nicht nur ein geistlicher Lehrer war. Er war zugleich eine politische und militärische Persönlichkeit, die Feldzüge anführte und Eroberungen autorisierte. Auf diese Weise breitete sich der Islam in Arabien aus. Viele Regionen, die heute muslimisch geprägt sind, hatten zuvor eine christliche Prägung, darunter Ägypten, Syrien, Jemen und Irak.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Wie kann jemand, der Gewalt legitimiert, Menschen unterwarf oder ihnen einen Status zweiter Klasse zuwies, als vollkommendes Vorbild für die Menschheit gelten? Hinzu kommen Überlieferungen aus den Hadithen, dass Mohammed Aischa im Alter von sechs Jahren heiratete und die Ehe im Alter von neun Jahren vollzogen wurde, sowie Berichte über die Erfahrungen Mohammeds während der Offenbarungen und seine persönliche Unsicherheit. All das findet sich nicht in fremden Quellen, sondern innerhalb der eigenen Tradition.
Dem gegenüber steht Jesus Christus.
Die Schrift bezeugt ihn als sündlos. Er trat nicht mit dem Schwert auf, sondern mit Gnade und Wahrheit. Er heilte Kranke, vergab Sündern und liebte sogar seine Feinde. Am Kreuz betete er: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lukas 23, 34). Dieses Leben kulminierte nicht in politischer Macht, sondern in einem stellvertretenden Opfer für die Schuld der Welt.
Hier entsteht die zentrale Frage: Wenn Christus sündlos ist und sein2 Leben das höchste moralische und geistliche Maß darstellt, warum sollte danach ein weiter er Prophet notwendig sein, der diese Vollkommenheit nicht besitzt? Kann eine spätere Botschaft, die von einem fehlbaren Menschen kommt, das übertreffen oder korrigieren, was durch den sündlosen Christus offenbart wurde?
Jesus selbst beanspruchte nicht nur, Wahrheit zu lehren, sondern die Wahrheit zu sein. Er sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14.6). Diese Aussage ist exklusiv, aber zugleich eine Einladung. Denn sie verbindet Wahrheit mit Rettung.
Mit Christus ist auch eine Gewissheit verbunden. „Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat Ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht“ (Johannes 5,24). Rettung ist hier nicht unsicher oder offen, sondern zugesagt. Sie gründet nicht auf menschlicher Leistung, sondern auf dem vollbrachten Werk Christi.
Darum geht es letztlich nicht um kulturelle Zugehörigkeit, religiöse Tradition oder persönliche Identität. Es geht um die Frage, wem du vertraust, wenn es um deine Rettung geht. Wenn der sündlose Retter gekommen ist, wenn Er sein Leben gegeben hat und wenn Er Ewiges Leben zuspricht, dann ist die entscheidende Frage nicht, welchen Propheten man respektiert, sondern wem man vertraut.
Von der Vollkommenheit Christi zu einem fehlbaren Menschen zurückzugehen erscheint deshalb nicht als Fortschritt, sondern als Rückschritt. Die Einladung des Evangeliums lautet nicht: Folge einem weiteren Lehrer. Sie lautet: Komm zu Christus!
Und genau dort entscheidet sich alles.“
Amen
© Jens Völker / Verwendung für gemeindliche oder missionarische Zwecke ausdrücklich erlaubt
Lied: Jesus, höchster Name – Anja Lehmann