Jahreslosung 2026: "Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu" (Offenbarung 21,5) Wenn Gott neu macht, dann richtig

Jahreslosung 2026

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu

Offenbarung 21,5

(Der Impuls enthält u.U. Links zum weitergehenden Verständnis)

Kurz nachgedacht

Es ist eine Binsenweisheit.

Die allermeisten Bauherren würden, nachdem sie ein paar Jahre in ihrem Haus gelebt haben, am liebsten noch mal von vorne anfangen. Alles neu machen. Auf Basis der Erkenntnisse, die sie inzwischen gewonnen haben.

Der Klassiker: Fast jedes Haus hat zu wenig  Steckdosen. Meines eingeschlossen.

Manche Dinge kann man nachträglich reparieren, erneuern, ersetzen, verbessern. Aber kaum jemand baut ein Haus zur Probe und dann auf Basis der Erkenntnisse noch mal ein neues. Die meisten Menschen, die bauen, sind froh, wenn sie überhaupt ein eigenes Haus finanzieren können.

Ähnlich sieht es mit unserem persönlichen Leben aus. Wer würde nicht gerne immer mal wieder manches rückgängig machen oder am liebsten teilweise oft nochmal ganz neu anfangen?

Wie beim Haus geht das in manchen Punkten, in anderen aber nicht. Da können uns wir uns maximal vornehmen, es ab jetzt besser zu machen oder an uns zu arbeiten, um unser Leben teilwiese zu reparieren.

Auch hier gibt es einen Klassiker, bei dem allerdings regelmäßig das Scheitern vorprogrammiert und der gerade hochaktuell ist: Die guten Vorsätze an Silvester für das neue Jahr.

Unsere Jahreslosung für 2026 lautet: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu.“ Sie steht in der Offenbarung in Kapitel 21,5, als Johannes einen Blick in die Ewigkeit tun darf. In der und für die Gott einen Neuen Himmel und eine Neue Erde schaffen wird.

Dort haben wir einen neuen Leib. Dort gibt es Erfüllung der Gemeinschaft mit Gott und den vollen Frieden. Dort gibt es keinen Schmerz, keine Krankheit, kein Leid,  kein Geschrei und erst recht keinen Tod mehr. Dort wird Gott unsere Tränen abwischen von unseren Augen, und wir werden den Segen eines Lebens genießen dürfen, dass wir uns heute auf dieser alten Erde überhaupt nicht vorstellen können.

Wenn wir die Medien und die Nachrichten verfolgen, wird klar: Wir haben als Menschheit diese alte Erde, diese alte Welt schon fast gegen die Wand gefahren. Alle Versuche, sie zu retten, sind langfristig eher nicht erfolgversprechend und nur – allerdings - lobenswerte Reparatur-versuche, die das Unvermeidliche aber nur hinauszögern werden.

Genau so sieht es mit der Unfähigkeit der Menschen aus, dauerhaft vernünftig, liebevoll, wertschätzend und friedlich miteinander umzugehen. Und es gibt nur Einen, der die Macht und das Potenzial hat, wirklich Neues zu schaffen. In allen Bereichen und ohne Einschränkungen. Das ist eben Gott.

Einen Vorgeschmack dürfen wir aber schon jetzt manchmal erleben.

Zum Beispiel, wenn Er aktiv heute in unser Leben eingreift und wir zugeben müssen, dass das ein Wunder war, weil wir mit unseren Möglich-keiten sowieso zu 100% am Ende waren.

Oder wenn sich wirklich ein Mensch zu Jesus bekehrt und dadurch innerlich neu wird, wie es in 2.  Korinther 5,17 beschrieben wird.

Dann bekommen wir eine Ahnung dessen, was nicht nur mit uns, sondern mit der ganzen Welt passieren wird, wenn die Ewigkeit beginnt und Gott alles neu machen wird.

Diese sichere Zusage für die Zukunft und gleichzeitig die Möglichkeiten, dass nämlich Gott jetzt schon jedes einzelne Leben neu machen kann, sollten uns trösten, uns Mut machen und Freude in uns auslösen, wenn wir mal wieder über unser eigenes Versagen oder ob des Zustandes dieser ganzen Welt verzagt und traurig sind.

Ich persönlich freue mich auf jeden Fall auf den Neuen Himmel und die Neue Erde, die Gott schaffen wird und darüber, schon heute in der Gewissheit zu leben, dabei sein zu dürfen, weil ich ein Kind Gottes bin.

Amen

© Jens Völker / Verwendung für gemeindliche oder missionarische Zwecke ausdrücklich erlaubt

Lied: Lied zur Jahreslosung 2026 Siehe ich mache alles neu – Heiko Bräuning

Beitrag teilen